Hans-Jürgen Gröschel

Trainer auf der Neuen Bult in Hannover Langenhagen. Seit dem 29. August 2010 im "Club der 1.000", d. h. als Trainer 1000 und mehr Siege. Gewann (außer dem Derby) alle großen Rennen der DDR. Seit der Wende im Westen. Absoluter Meetingsspezialist.

Iquitos mit Norman Richter und Trainer Hans-Jürgen Gröschel nach dem Sieg im Großen Preis der Badischen Wirtschaft beim Badener Frühjahrs-Meeting 2016. www.galoppfoto.de - Sarah Bauer

Anschrift

Strasse: 
Im Gehäge 15/Stall 5
Ort: 
Langenhagen
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30853
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Deutschland
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+49(0)511 - 89791226
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+49(0)172 - 2058388

Infos

1000 Siege und Irini

14.10.2010 von  Klaus-Dieter Graage

Am 29. August 2010 wurde es Ereignis: Die dreijährige Big Shuffle-Tochter  Fine Emotion legte mit Routinier  Viktor Schulepov im Sattel im „Preis der Gemeinde  Hoppegarten" ihre Maidenschaft ab und gewann damit für  Hans-Jürgen Gröschel (67) das 1000. Rennen!

Der Trainer erfuhr vom Jubiläumssieg auf dem Weg zum Sattelplatz in  Baden-Baden, per Handy übermittelt von Bruder Eckhart aus Hoppegarten. Eine glückliche Fügung, dass der Tausendste in Hoppegarten gelang, dort wo vor annähernd 50 Jahren die Galoppsportkarriere Hans-Jürgen Gröschels als Lehrling bei Meistertrainer Richard Kortum im Rennstall Graditz begann. 

Fine Emotion (Victor Schulepov) gewinnt für Hans-Jürgen Gröschel das 1000. Rennen. www.galoppfoto.deFine Emotion (Victor Schulepov) gewinnt für Hans-Jürgen Gröschel das 1000. Rennen. www.galoppfoto.de

Freudestrahlender Hans-Jürgen Gröschel in Iffezheim nach der Kunde vom 1000. Sieg aus HoppegartenFreudestrahlender Hans-Jürgen Gröschel in Iffezheim nach der Kunde vom 1000. Sieg aus HoppegartenZu den ersten Gratulanten zählte das deutsche Turfidol  Hein Bollow, der Hans-Jürgen Gröschel auf der Iffezheimer Rennbahn mit einer Champagner-Dusche und den Worten „Willkommen im Club“ herzlich beglückwünschte.

Nunmehr wandelt der seit 1990 in  Hannover-Langenhagen ansässige Dresdner in den Spuren seines Vaters  Hans Gröschel, des erfolgreichsten Trainers aller Zeiten in  Dresden-Seidnitz. Dessen lange Karriere im Dienste von Vollblutzucht und Rennen kann nicht in wenigen Sätzen dokumentiert werden. Hans Gröschel ist vor allem als Trainer des Birkhahn-Dreiviertelbruders Bürgermeister, der internationalen Meetingssiegerin Osterwunder und des DDR-Derbysiegers Carolus in den Turfannalen verewigt. Mit 51 gesattelten Siegern wurde er 1946 Champion der vier Besatzungszonen in Deutschland. Und als Hans Gröschel 1972 im Alter von 78 Jahren in den verdienten Ruhestand wechselte, standen 1.086 Siege zu Buche.

Da auch Ehefrau Monika als engagierte Besitzerin zahlreicher Cracks, wie u. a. Bürgermeister und Amatea, dem Metier eng verbunden war, galt der Berufsweg der mit den Rennpferden auf der Seidnitzer Rennbahn aufgewachsenen Söhne Eckhart und Jürgen quasi als vorbestimmt. Es waren aber vor allem Gewichtsprobleme, die deren Engagements im Rennsattel in engen Grenzen hielten, wenngleich beide auf einige unvergessliche Siegritte vor allem in Hindernisrennen verweisen können. Erfolgreich indes gestaltete sich alsbald ihre Laufbahn als Berufstrainer der edlen Englischen Vollblüter.

Hans-Jürgen Gröschel nach dem Sieg im  Dresdner Trainerrennen 1986 mit dem Görlsdorfer Sadko, trainiert von seinem Bruder Eckhard Gröschel. Foto Archiv GraageHans-Jürgen Gröschel nach dem Sieg im Dresdner Trainerrennen 1986 mit dem Görlsdorfer Sadko, trainiert von seinem Bruder Eckhard Gröschel. Foto Archiv GraageEckhart, der Ältere der beiden Gröschel-Brüder, avancierte nach mehrjähriger Tätigkeit als Futtermeister am Stall von Altmeister Ewald Schneck zu einem der erfolgreichsten Trainer in Hoppegarten. Erinnert sei an die zahlreichen Siege in Zuchtrennen mit den Görlsdorfer Cracks, wie u. a. Burleske, Eresma und Desiree. 1979 und 1988 wurde „Ekki“ Trainerchampion der DDR. Ein Höhepunkt seiner Trainertätigkeit nach 1990 war zweifelsohne die Arbeit mit dem Big Shuffle-Sohn Call me Big (Gruppe III-Sieger, GAG 95,5 kg) für das renommierte Gestüt Auenquelle. Eckhart Gröschel  beendete seine aktive Zeit als Trainer  in 2004 mit in summa 822 erzielten Siegen.

Hans-Jürgen Gröschels Berufsweg

Der 1943 in Dresden geborene Hans-Jürgen Gröschel begann seine Laufbahn im Galopprennsport mit dem erfolgreichen Lehrabschluß eines Handelskaufmanns in der Tasche 1961 im Hoppegartener Rennstall Graditz bei Faktotum-Trainer Richard Kortum. Nach erfolgter Ausbildung zum „Facharbeiter für Pferdezucht und Leistungsprüfungen“ zeichnete er von 1964 bis 1972 als Futtermeister für das Wohl der Galopper am Stall seines Vaters in Dresden-Seidnitz verantwortlich. In jenen Jahren bestritt er auch mit Erfolg einige Flach- und Hindernisrennen, von denen eines in besonderer, wenngleich schmerzlicher Erinnerung blieb. Am 19. Oktober 1969 ritt Hans-Jürgen im „Habicht-Rennen“, einer Hürdenprüfung auf der Heimatbahn, die Stute Sinfonie zum nominell 1000. Sieg für seinen Vater Hans Gröschel. Die Freude im Gröschel-Team und der Jubel des Dresdner Turfpublikums aber waren kurz, denn Sinfonie wurde von den Stewards „wegen schrägen Springens am letzten Hindernis mit Behinderung eines Konkurrenten“ als Sieger disqualifiziert. „Das tat sehr weh – eine solche Entscheidung wäre heute nicht mehr möglich“ (HJG).

Falkensee (K. Neuhaus) – gewinnt den Grand Prix der DDR 1976 vor Bandora (K. Otto) und Tauchsport (M. Rölke). Foto Archiv GraageFalkensee (K. Neuhaus) – gewinnt den Grand Prix der DDR 1976 vor Bandora (K. Otto) und Tauchsport (M. Rölke). Foto Archiv GraageIm Jahre 1972 übertrug  Hans Gröschel aus Altersgründen die Leitung des Rennstalles Hochkirch, dessen Pferdebestand sich seit Jahren aus der Zucht des Gestütes Lehn b. Hochkirch rekrutierte, voller Vertrauen an seinen Sohn Hans-Jürgen.

Und mit  gesundem Ehrgeiz, Pflicht- und Verantwortungsbewußtsein, Zuverlässigkeit, dem Willen zu steter fachlicher Weiterentwicklung, der Liebe zum Beruf und zu den ihm anvertrauten Pferden „ausgestattet“, vermochte der Junior alsbald an die zahlreichen Erfolge des Vaters „seines besten Lehrmeisters“ anzuknüpfen.

Die Erfolge als Trainer in Dresden-Seidnitz

Den ersten Sieger sattelte der junge Trainer am 15. April 1973 im Leipziger Scheibenholz an der 3j. Stute Ina, v. Meridian. Und im ersten Trainerjahr gelangen weitere 20 Flach- und drei Hindernissiege, von denen vor allem der Erfolg mit der Carolus-Tochter Dessau  im Hoppegartener Stutenpreis genannt sei.

Zu den „ertragreichsten“ Jahren gestaltete sich die Saison 1976 mit 45 Flach- und 5 Hindernissiegen. Es war dies die Saison des großartigen Meridian-Sohnes Falkensee. Der 3j. Hengst aus der Carolus-Tochter Farah gezogen, triumphierte im Grand Prix der DDR, im Großen Herbstpreis der Dreijährigen (St. Leger) und auch im Saint Leger in Polen.

Aus der Liste der prominenten Sieger (F s. Übersicht-1), die Agr.-Ing. Hans-Jürgen Gröschel auf der Basis profunden Fachwissens stets mit viel Umsicht und  Feingefühl für zuchtrelevante Rennen „aufgebaut“ hat, seien Auerberg und Witold hervorgehoben.

Der zweijährige Tuny-Sohn Auerberg sorgte mit dem Gewinn des Preises von Budapest für den einzigen Sieg der DDR-Equipe beim Internationalen Vollblut-Meeting 1984 in Hoppegarten! Und wie seine vormals ebenfalls im Rennstall Hochkirch trainierte Mutter Aue, v. Meridian gewann der frühreife Hengst auch den Herbstpreis der Zweijährigen. Schließlich vermochte sich Auerberg mit dem Sieg im Großen Frühjahrszuchtpreis der Dreijährigen mit klassischem Lorbeer zu schmücken.

Besonderer Wertschätzung im Gröschel-Team und auch bei den Dresdner Turffreunden erfreute sich der 1978 in Lehn aus der im Mutterleib aus Irland importierten Wiete gezogene Aveiro-Sohn Witold. Der großrahmige und athletische Dunkelbraune absolvierte in sieben Rennjahren 59 Starts, gewann 17 Rennen, lief bei 80 % seiner Starts ins Geld (!) und etablierte sich insbesondere mit den Siegen im Dresdner Jahrgangsvergleich Triumph, in der Internationalen Hoppegartener Meile und dem Leipziger Preis der Befreiung (2x) sowie wertvollen Platzierungen, u. a. auch im tschechischen Karlovy Vary, in der erweiterten Spitze der Meilenpferde hierzulande. Viel Talent übrigens bewies Witold auch bei seinen fünf Einsätzen über die leichten Sprünge, wie der  Sieg des Fünfjährigen  im Hoppegartener Preis der Charité unter Helmut Boden belegt. 1987 wechselte der „alte Raufer“ als Deckhengst in sein Heimatgestüt Lehn, vermochte aber in der „auslaufenden“ separaten Vollblutzucht der DDR keine züchterischen Akzente mehr zu setzen.

Wertvollste Siege des Rennstalles Hochkirch

1973 - 1989

 Großer Preis der DDR

1976  Falkensee

Preis von Budapest (Int. Vollblut-Meeting)

1984  Auerberg

Stutenpreis der Zweijährigen

1986  Ottawa

Herbstpreis der Zweijährigen

1976  Aue, 1984  Auerberg

Preis des Winterfavoriten

1978  Wintertour

Großer Frühjahrszuchtpreis der Dreijährigen

1985  Auerberg

Hoppegartener Stutenpreis

1973  Dessau

Großer Herbstpreis der Dreijährigen

1976  Falkensee

Polnisches St. Leger (Warschau)

1976  Falkensee

Preis des Gestütes Neustadt / D.

1981  Witold

Preis der Befreiung

1984  u. 1985  Witold

Preis der Vollblutzucht

1985  Witold

Großer Preis von Magdeburg

1983  Witold, 1986  Auerberg

Internationale Hoppegartener Meile

1977  Strausberg, 1983  Witold

Preis des Bezirkes Frankfurt / O.

1976  Falkensee

Triumph

1981  Witold

Pardubitzer Vah-Preis / Jagdrennen

1979  Adebar

Preis der NVA / Jagdrennen

1989  Wildsee

Für den 400. Trainersieg sorgte die spätere Gewinnerin des Stutenpreises der Zweijährigen Ottawa, v. Antrieb a. d. Orient Beauty (IRE)  am 15. Juni 1986 in Leipzig.

Hans-Jürgen Gröschel (r.) mit Witold (M. Rölke) nach dem Sieg in der Int. Hoppegartener Meile 1983. Foto Archiv GraageHans-Jürgen Gröschel (r.) mit Witold (M. Rölke) nach dem Sieg in der Int. Hoppegartener Meile 1983. Foto Archiv GraageIn der bis Ende der grünen Saison 1989 währenden „Dresdner Zeit“ sattelte Hans Jürgen Gröschel in summa 488 Sieger. Vom Engagement des Trainers im Hindernissport zeugen 53 erzielte Siege, von denen vor allem die Erfolge mit Adebar im Pardubitzer Vah-Preis und von Wildsee im Preis der NVA, dem schwersten Jagdrennen der DDR, in bester Erinnerung bleiben.

Für jeweils 17 auf heimatlichem Geläuf erkämpfte Siege konnte Hans-Jürgen Gröschel 1975 und 1978 mit dem Silbernen Hufeisen von Dresden  geehrt werden. Und im Zeitraum 1975 bis 1986 erzielte er mit seinen Lehner Galoppern sieben  Lokalchampionate!

Onkel Ernst, Vater Hans und Junior Hans-Jürgen Gröschel haben viele Jahrzehnte maßgebliche Kapitel Dresdner Turfgeschichte aktiv mitgestaltet. Mit dem Weggang Hans-Jürgen Gröschels aus Dresden aber war die annähernd 50-jährige „Gröschel-Ära“ in der Seidnitzer Trainingszentrale im Jahre 1989 beendet.

HJG: „Meine Dresdner Jahre, insbesondere als Trainer des Rennstalles Hochkirch waren eine unvergessliche und schöne Zeit. Nur mit Wehmut habe ich meiner Heimatstadt adé gesagt. Aber um beruflich noch etwas erreichen zu können, musste dieser Schritt sein.“

Hannover-Langenhagen – eine neue Herausforderung

In der neuen Wahlheimat führte Hans-Jürgen Gröschel seine Karriere zunächst als Privattrainer des Stalles Silbersee fort. Der erste Sieg für seinen Arbeitgeber gelang in einem Dortmunder Ausgleich III mit Satellit (L. Mäder). Bereits im Folgejahr wagte Hans-Jürgen Gröschel als Public-Trainer den Schritt in die Selbständigkeit. Und am 23. August 1991 erzielte er mit dem 4j. Wallach Peloux im Baden-Badener Sachsen-Weimar-Rennen den 500. Sieg seiner Trainerlaufbahn! Die Tugenden Hans-Jürgen Gröschels hatten sich bei den Etablierten im bundesdeutschen Turf schnell herumgesprochen. Seit Jahren nun erfreut sich der Coach nicht nur im Kreise seiner etwa 130 Berufskollegen ob seiner Fachkompetenz und „als Trainer, der seine Pferde auf den Punkt siegfertig zu präsentieren versteht“ hoher Wertschätzung.

Die Fachpresse schrieb kürzlich: „Wer den ehrgeizigen und fleißigen Trainer näher kennt, der weiß, dass es eine vollkommene Zufriedenheit bei ihm nie gibt.“ So ist zu verstehen, dass nach  vermeintlich verschenkten Points, vor allem wenn die Reitorder nicht konsequent befolgt wurde, auch einmal lautere Worte zu hören sind.

  • Waleria (V. Schulepov) gewinnt in Hoppegarten die Gr. III-Prüfung Preis der Deutschen Einheit 2007. www.galoppfoto.deWaleria (V. Schulepov) gewinnt in Hoppegarten die Gr. III-Prüfung Preis der Deutschen Einheit 2007. www.galoppfoto.deVon einer „zufriedenstellenden Saison“ spricht der Trainer nur, wenn wenigstens 30 Siege und eine Anzahl adäquater Platzierungen, inkl. diverser Treffer im gehobenen Sport erzielt wurden, so wie im Jahre 2007, als er mit 32 Siegpunkten den 7. Platz in der Championatswertung erreichte und Waleria groß auftrumpfte.

Stets mit einem bezüglich Anzahl und Leistungspotential starkem Aufgebot ist Hans-Jürgen Gröschel auf den deutschen Galopper-Meetings präsent. So avancierte er z. B. im Jahre 2004 mit 7 Siegen zum Champion von Bad Doberan. Und mit Jeu (2003), Lord Areion (2004) und Black Cool Cat (2009) triumphierten dort seine Youngster bereits dreimal in der begehrten Goldenen Peitsche, einem Doberaner Traditionsrennen.

Von den zahlreichen Leistungspferden, die der „Dresdner Hannoveraner“ mit Erfolg im großen Sport aufzubieten vermochte, seien Ajano, Lavendel, Lord Areion, Waleria und Irini hervorgehoben ( F s. Übersicht-2).

Pferd

(Jahrgang)

Abstammung

Züchter /

Besitzer

Ausgewählte Erfolge

GAG

Ajano

(1994)

H. v. Kings Lake

a. d. Anona

Gestüt Schlenderhan /

Dr. R. Rudolph

I.   Großer Müller-Brot Preis (G II)

IV. BMW Europa Championat (G II)

I.   Ittlingen-Pokal (LR)

 

96 kg

Lavendel *)

(1999)

H. v. Thatching

a. d. Lugano

Dr. Chr Burmester /

Dr. Chr. Burmester

V. Deutsches Derby (G I)

II. Walther J. Jacobs Preis (G III)

91 kg

Lord Areion

(2002)

H. v. Areion

a. d. Luciana

Fr. E. Habicht /

Stall Hannover

I.   Premio Eupili (LR, Mailand)  

II.  Herzog v. Ratibor-Rennen (LR)

II.  Preis von Schlenderhan (LR)

III. 116. Großer Preis von Berlin (G III)

91 kg

Waleria

(2003)

St. v. Artan

a. d. Wiolante

Fr. Dr. Dr. Chr. Otto /

Fr. Dr. Dr. Chr. Otto

I.  Preis der Deutschen Einheit (G III)

I.  110. Fürstenberg-Rennen (G III)

I.  BMW Sachsenpreis (LR)

I.  Großer Zenit-Stutenpreis (LR)

94 kg

Irini

(2006)

St. v. Areion

a. d.Ircanda

Gestüt Evershorst /

J. Frey

I.   Hanshin-Cup (LR)

I.   Premio E.B.F. Terme di Merano (LR)

I.   Premio Verziere (G III, Mailand)

93 kg

 

        *) ... Lavendel  verunglückte leider in der Morgenarbeit, ohne den Zenit seiner Laufbahn erreicht zu haben!

Irini und Hans-Jürgen Gröschel nach dem Hanshin-Cup 2010 in Hamburg, der Gr. III-Erfolg in Mailand folgte. www.galoppfoto.deIrini und Hans-Jürgen Gröschel nach dem Hanshin-Cup 2010 in Hamburg, der Gr. III-Erfolg in Mailand folgte. www.galoppfoto.deLt. aktueller Trainingsliste  bereitet Hans-Jürgen Gröschel 43 aktive Galopper, darunter 15 hoffnungsvolle Youngster mit teils herausragendem Pedigree, für 29 Besitzer resp. Besitzergemeinschaften auf ihre Leistungsprüfungen vor. Als Crack des Trainingsetablissements in 2010 hat sich bis dato die 4j. Stute Irini mit ihren Siegen in Hamburg, Meran und Mailand und der daraus resultierenden GA-Einstufung 93 kg erwiesen. Auch Rennstall Darbovens Power Eva (GA 89 kg) konnte sich als Black-Type Pferd etablieren. Und aus der Reihe der Pferde mit solider Galoppierklasse, quasi der Zweiten Liga,  seien Glentire (GA 77 kg), El Okawango (74,5 kg)  und Zaphira (72,5 kg) genannt.

Beschließen  wir  unsere kleine, aus Platzgründen leider unvollständige Hans-Jürgen-Gröschel-Präsentation anläßlich seines 1000. Sieges mit zwei Statements  des Trainers:

 „Ich habe an meiner neuen Wirkungsstätte relativ schnell einen sehr guten Freundes- und Besitzerkreis gefunden. Bereits seit dem gemeinsamen Besuch der Dresdner Sportschule (1955) verbindet mich eine enge Freundschaft mit Dr. Ratbod Rudolph, der seit 1991 bei mir Besitzer ist. Vertrauensvolle Kontakte bestehen zu all meinen Besitzern, die mir ihre Galopper anvertraut haben. Besonders freue ich mich, dass ich Pferde von Herrn Albert „Atti“ Darboven trainieren darf. Der Vizepräsident des Hamburger Renn-Clubs und seit Jahren erfolgreiche Züchter (Gestüt IDEE) und Besitzer ist für mich menschlich wie auch geschäftlich ein Vorbild.“

Und weiter: „Einmal Dresdner, immer Dresdner! Gern kehre ich mit meiner Frau Renate, die mir in der Vergangenheit und auch jetzt unverzichtbare und wertvolle Stütze war und ist, an alte Erfolgsstätten, wie z. B. Dresden und Hoppegarten zurück und freue mich jedes Mal auf die Begegnung  mit einstigen Weggefährten und Berufskollegen. Und Erfolge, wie z. B. mit Waleria im Dresdner BMW Sachsenpreis und im Preis der Deutschen Einheit in Hoppegarten, besitzen für mich persönlich hohen Stellenwert.“

 Club der 1000 – am 13. März 2002 anlässlich des 80. Geburtstages des 31-fachen deutschen Champion-Trainers Heinz Jentzsch gegründet; vereint in separaten Ehrenlisten alle Trainer resp. Jockeys, die in ihrer Karriere 1000 Siege und mehr zu erzielen vermochten.

Die Erfolgsstatistik der Trainer wird von Lando-„Coach“  Heinz Jentzsch, dessen Laufbahn 1943 in Dresden-Seidnitz begann, mit 4.041 Siegen angeführt. Zur Trainerelite ostdeutscher Provenienz im Club 1000 gehören Walter Genz (1.241 Siege), Ewald Schneck (1.193 Siege), Hans Gröschel (1.086 Siege), Jochen Müller (1.054) und nun auch Hans-Jürgen Gröschel (aktuell 1.004 Siege).

Von

Titel
Asturien (IRE) 2017
Sir Gustav (GB) 2016
Belle Anglaise (GB) 2017
Alison (SWE) 2017
Minouche (GER) 2018
Valcapo (GER) 2016
Rubiera (GB) 2014
Dream on me (GER) 2014
Gripen (CZE) 2013
Imponga (IRE) 2013
Elbflorenz (GB) 2013
Libero (GER) 2016
Galahad (GER) 2016
Wataru (GER) 2016
Polish Princess (GER) 2012
Iliada (GER) 2015
Serena (GER) 2015
Emerita (GER) 2015
Andiamo (GER) 2012
Irawadi (GER) 2015
Totti (GER) 2005
Imandra (GER) 2014
Shy Witch (GER) 2013
Vega's Darling (GER) 2012
Quelle Surprise (GER) 2013
Acamo (GER) 2011
Woomera (GB) 2012
Manama (GER) 2014
Amadela (GER) 2011
Fair Trade (GER) 2011
Landslide (GER) 2014
Elfenkönig (GER) 2014
Be Sweet (GER) 2014
Foreign Prince (GER) 2011
Savignon (GER) 2010
Rotkaeppchen Rubin (GB) 2011
Andrina (GER) 2011
Acama (GER) 2010
Antonius (GER) 2013
Weißer Stern (GER) 2013
Teddilee (GER) 2013
Philippa (GER) 2013
Gambadino (GER) 2010
Beau Reve (GER) 2010
Lord Henry (GER) 2010
Iquitos (GER) 2012
Argento (GER) 2009
Zalexa (GER) 2009
Inanya (GER) 2009
Itobo (GER) 2012
Lebensglück (GER) 2009
Blue Lulin (GER) 2009
Saratoga (GER) 2012
Blazing Star (GER) 2009
Quintessenz (GER) 2011
Wasimah (GER) 2009
Koffi Angel (GER) 2009
Hour of Power (GER) 2009
Foreign Princess (GER) 2009
Danse En Soiree (USA) 2008
Ground Control (GER) 2008
The Danzig Factor (IRE) 2008
Kerberus (GER) 2008
Shamrock (GER) 2009
Wamika (GER) 2010
Severin (GER) 2009
Turgenjew (IRE) 2006
Night Lily (GER) 2011
Walinka (GER) 2003
Lichtspiel (GER) 2010
Leopardin (GER) 2008
Avataro (GER) 2009
Rabea Blue (GER) 2010
Sonoma (GER) 2008
Quasar (GB) 2008
Foreign Hill (GER) 2008
Polish Vulcano (GER) 2008
Avanti (GER) 2008
Alexa (GER) 2004
Shy Fairy (GER) 2008
Tosia (GER) 2008
Tokaro (GER) 2007
Minda (IRE) 2008
Power Eva (GER) 2007
Fantasia (GER) 2006
Welinda (GER) 2007
Mendoza (GER) 2007
El Okawango (GER) 2006
Alexis (GER) 2007
Segovia (GER) 2006
Tacamo (GER) 2004
Fine Emotion (GER) 2007
Beautyandthebeast (GER) 2007
Lady Areia (GER) 2006
Isarco (GER) 2007
Polska Lucie (GER) 2007
La Zarina (GER) 2002
Schulte (GER) 2007
Sunday Star (GER) 2007
Irini (GER) 2006
Ircanda (GER) 1997
Tembo (GER) 2007
Fiery Faith (GB) 1991
Hideki Danon (GB) 2008

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